In der Multimedia-Lesung zu seinem neuen Buch „Couchsurfing in der Ukraine“ wird Stephan Orth, der als Redakteur im Reiseressort von Spiegel online arbeitete, bevor er sich als Autor selbstständig machte, im Jubez, Kronenplatz 1, von den Menschen berichten, die er unterwegs traf. Da ist die Juristin Polina, die von Saporischschja aus täglich bei medizinischen Evakuierungsfahrten ihr Leben riskiert. Da ist Vladimir aus Dnipro, der einen Song geschrieben hat, von dem er glaubt, dass er sofortigen Frieden bringen könnte, wenn ihn nur genug Menschen hören. Da ist die 85-jährige Iryna aus Lyman, die seit 18 Monaten im eigenen Keller lebt, weil ihre Wohnung zerstört wurde, und die trotzdem nicht ihre positive Lebenseinstellung verloren hat.