Die Songs von Joanna Gemma Auguri sind melancholisch und tiefgründig, oft dramatisch und manchmal ein wenig gespenstisch ohne dabei hoffnungslos zu klingen. Die Berliner Singer-Songwriterin wurde durch die Band Poems For Laila bekannt. Ihre Musik erzählt von Heimweh, Verlust und Sehnsucht – Themen, die sie seit ihrer Kindheit prägen. Geboren in Polen, floh sie mit ihrer Familie nach Deutschland und verarbeitet diese Erfahrungen in ihren Songs. An diesem Abend liegt der Fokus auf ihrem aktuellen Album „Hiraeth“. Neben ihrem sirenenhaften, traumhaft schönen Gesang ist es vor allem die Verwendung außergewöhnlicher Instrumente, vor allem der des Akkordeons und der Zither, die Joanna Gemma Auguri auszeichnet. Als Inspirationsquelle nennt die Berlinerin osteuropäische Musik von Penderecki und Györy Ligeti, Kompositionen von Kurt Weill sowie die Sängerin Marianne Faithfull. Eine traurige Poetin, die mit ihren düsteren Klängen, ihren dunklen Haaren und schwarzen Outfits an Nick Cave erinnert.