Verschiedenes Filme
Traumfabrik #30
Emotion Cinema - Filmkomponisten und Filmmusik
Großes Kino heißt große Gefühle - ein Film, der unsere Emotionen gar nicht ansprechen kann, wäre als Kunstwerk misslungen. Doch was kann Gefühle so wirkungsvoll erzeugen wie Musik? Die neue Ausgabe der Traumfabrik wirft einen Blick in die Geschichte der Filmmusik und stellt Filme vor, die ohne ihre legendären Filmkomponisten an Wirkung verlieren würden, vielleicht sogar undenkbar wären.
Bernard Herrmann, bekannt für seine Musik zu Hitchcock-Filmen wie „Vertigo“, Oscar nominiert für „Citizen Kane“ oder „Taxi Driver“, war einer der ersten Komponisten, der mit elektronischer Musik experimentierte und mit dem Theremin den typischen Sci-Fi-Sound schuf. „Der Tag an dem die Erde stillstand“ von 1951 von Robert Wise mit Michael Rennie ist ein grandioses Beispiel für die Wirkung der Musik. Ein zeitloser Film: Demokratische Tradition und Rationalität stehen gegen irrationale Ängste vor dem Fremden, orientierungslose Politik, schießwütige Militärs (03.05./15:00 Uhr).
In „La Strada“ verband Fellini nüchternen Neorealismus mit gefühlvollen Momenten. Die kindlich-naive Gelsomina (Giulietta Masina) und der große Zampano (Anthony Quinn) ziehen über die Straßen des Nachkriegs-Italien und führen das kärgliche Leben von Artisten ohne festes Engagement. Die Filmmusik von Nino Rota verbindet die ungleichen Protagonisten und läßt ihre phantastische Reise zu einer Erfahrung menschlicher Werte werden (10.05./15:00 Uhr).
Sergio Leone, der Schöpfer populärer Italowestern machte Clint Eastwood zum Star. Seine Zusammenarbeit mit dem experimentierfreudigen Komponisten Ennio Morricone ist legendär. In „Zwei glorreiche Halunken - The Good, the Bad and the Ugly (OmU)“ ist die Instrumentierung dem Geheul eines Coyoten nachempfunden (17.05./15:00 Uhr).
Auf ungewöhnliche Weise gelingt es dem neuen Kindermädchen Mary Poppins (Julie Andrews) und ihrem wandlungsfähigen Freund Bert (Dick Van Dyke), einer Mittelstands-Familie zu zeigen, welche ungeahnten Freuden, das Leben zu bieten hat. Mit dem modernen Familien-Märchen „Mary Poppins“ schrieb Walt Disney Musical-Geschichte, Songs wie „Supercalifragilisticexpialidocious“ und „Chim-Chim-Cheree“ sind längst Klassiker, die jeder kennt (24.05./15:00 Uhr).
Schauburg
Marienstr. 16
Karlsruhe
Bernard Herrmann, bekannt für seine Musik zu Hitchcock-Filmen wie „Vertigo“, Oscar nominiert für „Citizen Kane“ oder „Taxi Driver“, war einer der ersten Komponisten, der mit elektronischer Musik experimentierte und mit dem Theremin den typischen Sci-Fi-Sound schuf. „Der Tag an dem die Erde stillstand“ von 1951 von Robert Wise mit Michael Rennie ist ein grandioses Beispiel für die Wirkung der Musik. Ein zeitloser Film: Demokratische Tradition und Rationalität stehen gegen irrationale Ängste vor dem Fremden, orientierungslose Politik, schießwütige Militärs (03.05./15:00 Uhr).
In „La Strada“ verband Fellini nüchternen Neorealismus mit gefühlvollen Momenten. Die kindlich-naive Gelsomina (Giulietta Masina) und der große Zampano (Anthony Quinn) ziehen über die Straßen des Nachkriegs-Italien und führen das kärgliche Leben von Artisten ohne festes Engagement. Die Filmmusik von Nino Rota verbindet die ungleichen Protagonisten und läßt ihre phantastische Reise zu einer Erfahrung menschlicher Werte werden (10.05./15:00 Uhr).
Sergio Leone, der Schöpfer populärer Italowestern machte Clint Eastwood zum Star. Seine Zusammenarbeit mit dem experimentierfreudigen Komponisten Ennio Morricone ist legendär. In „Zwei glorreiche Halunken - The Good, the Bad and the Ugly (OmU)“ ist die Instrumentierung dem Geheul eines Coyoten nachempfunden (17.05./15:00 Uhr).
Auf ungewöhnliche Weise gelingt es dem neuen Kindermädchen Mary Poppins (Julie Andrews) und ihrem wandlungsfähigen Freund Bert (Dick Van Dyke), einer Mittelstands-Familie zu zeigen, welche ungeahnten Freuden, das Leben zu bieten hat. Mit dem modernen Familien-Märchen „Mary Poppins“ schrieb Walt Disney Musical-Geschichte, Songs wie „Supercalifragilisticexpialidocious“ und „Chim-Chim-Cheree“ sind längst Klassiker, die jeder kennt (24.05./15:00 Uhr).
Schauburg
Marienstr. 16
Karlsruhe



