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Verflucht normal

Bild - Verflucht normal
Dass die Queen ein „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire auszeichnen würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst. In den frühen 1980er Jahren wächst er in einer kleinen schottischen Stadt auf und entwickelt im Alter von zwölf Jahren ausgeprägte Nerventicks. Unter der erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf. Weder in der Schule noch zu Hause werden die unkontrollierten Bewegungen und spontanen Ausrufe als medizinische Symptome anerkannt; stattdessen wird er verspottet oder bestraft. Mit Mitte 20 lebt John noch bei seiner Mutter. Die Nebenwirkungen der starken Medikamente, auf die er angewiesen ist, rauben ihm fast jeden Lebensmut, als die zufällige Begegnung mit seinem Schulfreund Murray und dessen Mutter Dottie endlich eine Wendung bringt. Dottie ist Krankenschwester und akzeptiert John, so wie er ist. Sie nimmt ihn in ihrer Familie auf und findet sogar einen Job für ihn als Assistent des Gemeindezentrum-Hausmeisters Tommy. Ein aberwitziges Vorstellungsgespräch, bei dem Tommy wie kein anderer auf Johns Tics reagiert, legt den Grundstein für eine innige Freundschaft. Langsam findet John den Mut und die Zuversicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und erkennt, wie wertvoll seine Erfahrungen auch für andere sind.
Kinostart: 28.05.
läuft in der Schauburg


Bild: ©Wild Bunch Germany

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Zimmer für Studierende

Bild: Zimmer für Studierende
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