Zum zweiten Mal organisiert die GEDOK Karlsruhe in diesem Jahr zusammen mit der städtischen Klimakampagne
„KA° – Wir machen Klima“ ein Kulturfestival rund um Klimaschutz und nachhaltige Klimakultur. Kernstücke sind zwei Ausstellungen im GEDOK Künstlerinnenforum und im Künstlerhaus des BBK. Doch auch bei anderen Einrichtungen wie dem ZKM oder dem Staatlichen Naturkundemuseum gibt es Angebote, die durch sinnliches Erleben, spielerische Aktionen, Stadtrundgänge zum Thema Trinkwasser, Klimazonen und Nachhaltigkeitsprojekte Anstöße zu einem klimabewussten Leben geben wollen. Angesprochen werden sollen nicht nur Kunstinteressierte, sondern sämtliche Menschen und Altersgruppen, die sich durch Mitmach-Aktionen wie Klimamonster, Wasser-Rallye, Nachhaltigkeitsspaziergang und KlimaPuzzle angesprochen fühlen.
Eröffnet wir das umfangreiche Programm, das bis zum 25. Mai andauert, am Do 25. April im Karlsruher Rathaus am Marktplatz, wo Umweltbürgermeisterin Bettina Lisbach die Klimakunstwochen eröffnet und einige Beteiligte einen Überblick auf die kommenden Veranstaltungen geben. Um 19 Uhr wird im BBK Künstlerhaus, Am Künstlerhaus 47, die Gruppenausstellung von Mitgliedern von BBK und Gedok eröffnet, die das Künstlerhaus zu einem Ort der Begegnung und der Kommunikation mit der Stadtgesellschaft werden lassen will. Unter dem Titel "Kunstvoll nachhaltig" wollen die Künstlerinnen mit ihren Arbeiten Inspiration für eine lebenswerte Zukunft bieten.
Am 30. April eröffnet wird dann die zweite Ausstellung
"Re-cycling – Up-cycling – RE-THINKING" der Gedok-Fachgruppe Angewandte Kunst/Art Design.
Zdenka Brock, Dagmar Hawener, Gabriele Heinz/Lilo Maisch und Johanna Reutter legen hier den Schwerpunkt auf Upcycling-Kleidung, die nicht nur originell und nachhaltig, sondern eigenständiger künstlerischer Ausdruck der beteiligten Künstlerinnen sein soll. Am 26. April wird das Naturkundemuseum zum Spielort, wo vor- und nachmittags das Kit Klimamonster Kinder zum Mitmachen einlädt, und um 16 Uhr der Biologe und Leiter des Naturkundemuseum
Martin Husemann über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Insekten berichtet.
Am 1. Mai spielen Mitglieder der im Orchester des Wandels für Klimaschutz engagierten
Badischen Staatskapelle im Tabou-Club am Karlasruher Marktplatz Kammermusik von Komponistinnen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Vom 7. bis 9. Mai gibt es eine Ausstellungsperformance in den Räumen von Cola Taxi OK unter dem Titel
"Die Wüste lebt", in der Arbeiten Rotraud von der
Heide, Daniela Butsch und Rui Zhang teilweise aber auch im öffentlichen Raum projjiziert werden.
25. April bis 25. Mai 2025
das komplette Programm findet sich unter
gedok-karlsruhe.de, wo auch ein Faltflyer downloadbar ist.
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Foto: ©Martin Husemann