Dienstreise, Dienstfahrrad, Dienstaufsichtsbeschwerde. Leben ist, wenn immer einer was will und dann ist man tot. Wir erfüllen unseren Dienst, wir tun unsere Pflicht, wir erfüllen die Erwartungen. Aber ist das genug? Und wollen wir das überhaupt? Der Friedrichshafener Kabarettist Götz Frittrang ist nach „Götzseidank“ und „Götzendämmerung“ mit seinem dritten Programm „Götzendienst“ zurück, bei dem er seinen Namen „irgendwie lustig“ in den Titel bastelt. Er blickt darin nach vorn. Indem er zurückblickt. Oder nach innen. Wie auch immer. Eine Reise nicht nur in seine, sondern auch in die Gedankenwelt des Publikums, die dieses am Ende erheitert und überrascht zurücklässt. Den Zeigefinger lässt Götz Frittrang zuhause und konzentriert sich auf seine Kernkompetenz: Eskapismus in schwierigen Zeiten.