Ende der 1960er Jahre begegneten sich Lutz Wolf (1943–1997) und der eine Generation ältere Harry Kögler (1923–1999) an der Kunstakademie Karlsruhe. Bis zum Lebensende schätzten sie ihre zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit angesiedelte Arbeit gegenseitig sehr. Kögler gehörte zu den abstrakten Nachwuchskünstlern der Nachkriegszeit. Sein ganz eigener Umgang mit den Vorbildern führte zu eigenwilligen Arbeiten, die bevorzugt auf vergilbtem Papier und farbigem Karton entstanden. Im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens von Lutz Wolf stand die Landschaft, die aber weniger Abbild einer konkreten Situation war, sondern situative Momentaufnahmen, die auch als Binnenlandschaften der eigenen Seele, als Darstellungen von Stimmungen gelesen werden können.
bis 30. November 2024
Team 7
Herrenstraße 26
Karlsruhe
Di bis Fr 10 bis 18.30 Uhr
Sa 10 bis 16 Uhr
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Bild: Lutz Wolf, Landschaft