20 Jahre hat die Deutschpunk-Band von Claus Lüer nun schon auf dem Buckel. Entstanden aus Mitgliedern von u.a. Knochenfabrik und The Wohlstandskinder kommt mit „Asozialdarwinismus“ das sechste Werk aus der Deutschpunk-Fabrik Chefdenker aus Köln. Etwas rocklastiger als Knochenfabrik bietet Chefdenker eingängigen Deutschpunk zum Mitgrölen, Pogo tanzen und Feiern. Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Gitarrensolo-Refrain heißt die magische Songstrukturformel. Ihre Lebensweisheiten sind Kult: „Wird es sich als schlau erweisen, wenn Nachkriegskinder Adolf heißen?“, „Wahre Worte, falscher Satzbau – komm ich beides gut drauf klar“ und „Du bist ziemlich Durchschnitt und das hat einen Grund/Versuch es mal mit Bier in deinem Mund“ sind nur einige Beispiele davon. Und wieder einmal handeln Chefdenker auf ihrem neuen Album wichtige Themen ab von „Indierock & AC/DC“ über „Junge Union“ bis hin zu „Ich fand Starwars schon scheiße als es Starwars noch gar nicht gab“. Prost!